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Meine Geschichten

Die Natur spricht immer mit uns, immer!

An einem heißen Sommertag ging ich in "Hohenbuschei", einem kleinen Eichenwäldchen ( ein seeehhhrrr kleines Wäldchen ), spazieren.Die Bäume ächzten bei der Hitze und die Blätter und Äste hingen schlapp herunter.
Kein Lüftchen blies.
Ich setzte mich an meinem Lieblingsplatz und fragte beim Betrachten eines sehr kleinen trockenen Bäumchens, was ich denn für alle hier Gutes tun könnte?
Augenblicklich vernahm ich das Wort "Wasser" und nein, ich hab es mir nicht selbst ausgedacht, nein nein....und an Zufälle glaube ich auch nicht!.........
Hmmmm, woher Wasser nehmen überlegte ich noch?.....und wünschte spontan energetisch Wasser herbei!
Ich wartete noch ein Weilchen, um zu sehen, was passierte in Bezug auf das dringend benötigte Wasser. Denn ich war mir absolut sicher, dass ich hier helfen konnte. [weiter]


Antworten finden dich, wenn du deinem Herzen folgst

An einem Abend in der letzten Woche schwelgte ich plötzlich in alten Kindheitserinnerungen. 

Ich dachte über den Ort nach, in dem ich aufwuchs ...

...über die Freundinnen, mit denen ich so oft es ging meine Zeit im nahen Wald verbrachte.

Dort gab es einen kleinen Bach. Darüber hang ein starker Ast und es gab diesen LKW- Reifen, der uns als Schaukel diente.

Wir liiiiiiiiebten es so sehr, uns dort zu treffen. Über Jungs und über unsere Sorgen und Nöte mit den Eltern zu quatschen und wir hatten unglaublich viel Spaß, einfach unsern Tag dort zu verbringen.

Wie der Wald wohl heute aussieht? Was wohl die Freundinnen machen?

Fünfundvierzig Jahre sind inzwischen vergangen! Viele Fragen in mir, wie werden sie Antworten finden? [weiter]

So wie es ist, ist es gut?

Schon als kleines Mädchen hat mich der Sinn meines Lebens sehr beschäftigt. Ich verschenkte meine bedingungslose Liebe, denn dazu war ich gekommen. Doch ich erfuhr schon sehr früh, dass manche Menschen nicht gut damit umgehen konnten. Ihre eigene Verletztheit war so tief und sie reagierten mit Misstrauen auf mein Angebot.

Das machte mich in all den Jahren und unzähligen Versuchen mürbe und krank. Das Gefühl schlich sich bei mir ein, ich hätte alles vermasselt. Und "so wie es ist, ist es gut " und ich soll "den Menschen dienen", klang in meinen Ohren wie Hohn! 

Ich konnte bis heute nicht wirklich den Nutzen des Dienens erkennen, hatte ich doch eine andere Erfahrung gemacht. Dass man selbst dann dem Anderen dient, wenn man in ihm schlechte Gefühle auslöst, verstand ich nicht.

Doch heute Nacht wurde es mir klar! Ich hatte es bewertet, in "gut" und "schlecht" beurteilt und mir mein Leben unnötig schwer gemacht, indem ich es auch noch persönlich nahm. [weiter]

Anne Anton und die 2 Punkte Bewertung

Nun hatte ich endlich mein Buch, eine Biografie über meinen Sohn mit dem Asperger-Syndrom erfolgreich verlegen lassen. All die Jahre hatte ich mit mir gerungen, bis ich den starken Wunsch nicht mehr ignorieren wollte, endlich aufzuschreiben, was uns geschehen war. Es darf sich nicht wiederholen, dass Eltern mit einem Kind, was nicht der Norm entspricht, so viele Ängste durchleben müssen. Mein Sohn hatte mir schon lange das OK zu diesem Projekt gegeben. Wir waren mittlerweile müde geworden, immer so zu tun, als wenn alles in bester Ordnung sei, so wie bei ganz normalen Familien. Wir wollten nicht mehr kämpfen müssen, sondern akzeptierten längst, dass jeder Mensch ein Recht auf Anderssein haben durfte. Und natürlich waren wir sehr stolz darauf, soviel in den Jahren erreicht zu haben. Diese Erfahrung mit anderen Menschen zu teilen, wozu Liebe und das daraus erwachsende Vertrauen fähig ist, war uns persönlich wichtig. Was auf Grund der Diagnose scheinbar unmöglich erschien, war durch unseren festen Glauben an einen positiven Ausgang möglich geworden. Wir konnten vielen Menschen mit unserer Geschichte Mut machen und erhielten zur Bestätigung wunderschöne Briefe und Rezensionen über das Internet. [weiter]

Als ich meine Chips-Sucht heilte…

Seit ich zurückdenken kann, liebe ich Kartoffelchips.

Ich erinnere mich noch ganz genau an meine Ausbildungszeit zur Zahnarzthelferin.

Jeden Mittwochnachmittag hatte ich frei, ging in das nahegelegene Hallenbad, schwamm mindestens zwanzig Bahnen und gönnte mir im Anschluss eine Jugendzeitschrift und eine kleine Tüte Chips vom Kiosk. Danach legte ich mich in mein Bett und genoss diese für mich wunderbarste Zeit der Woche. Ich wusste schon damals sehr genau, dass dieses fettige Vergnügen, hochkalorisch war, aber nach dem Schwimmbadbesuch wich mein schlechtes Gewissen.

Später arbeitete ich im Schichtdienst in einer anderen Zahnarztpraxis und gab meine geliebte Gewohnheit auf. Nur ab und zu auf Partys stürzte ich mich gern auf die bereitgestellten Schüsselchen voller Chips und blieb solange davorsitzen, bis ich alles auf den letzten Krümel vernascht hatte. Meine Liebe zu diesen frittierten Kartoffelscheiben war sehr ausgeprägt, aber ich ging ja maßvoll damit um. [weiter]

Gabriele

Du warst die Jugendliebe meines Mannes. Er sprach gern über dich und wenn er an die Zeit mit dir zurückdachte, empfand er immer noch eine tiefe, freundschaftliche Verbundenheit zu dir. Ihr pflegtet keinen weiteren Kontakt, da die Lebensumstände zu unterschiedlich waren und auch die Wohnorte lagen zu weit voneinander entfernt.

Da du beruflich in unserer Nähe zu tun hattest, beschlossen wir gemeinsam einen schönen Abend zu verleben, damit ich dich endlich persönlich kennenlernen konnte. Ich verstand meinen Mann. Deine angenehme Persönlichkeit faszinierte mich ebenso. Deine gesamte Erscheinung schien zu strahlen und zu leuchten wie eine große warme Sommersonne. Wir mochten uns auf Anhieb. Du erzähltest begeisternd und erfrischend aus deinem Leben, ich konnte meinen Blick nicht von dir abwenden. Ich fühlte mich an diesem Abend frei, gelöst, geliebt und gesehen in deiner Gegenwart. Wir genossen diesen Abend und versprachen, uns bald wiederzusehen. [weiter]

Ägypten, Irmgard und meine magischen Momente

Zwanzig Jahre lagen zwischen der ersten und der dritten Reise nach Ägypten.

Beim ersten Besuch war mein Sohn Marvin eineinhalb Jahre alt und ich fand den Namen meiner noch ungeborenen Tochter am Strand. Ein kleines Mädchen hatte ihren Vornamen mit einem Stöckchen in den Sand geschrieben: Zoé, augenblicklich wusste ich, dass ich diesen Namen mit der Bedeutung Leben nie vergessen werde.

Das wundervolle Land am Nil und die besonderen Begegnungen mit den dort lebenden Menschen machten uns den Abschied schwer.

Vielleicht ahnte ich schon, was uns, nach den unbeschwerten Tagen in Ägypten, die nächsten Jahre in Deutschland erwartet. [weiter]